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Von Klosterfrauen und Stiftsdamen - ein Besuch des ehemaligen Klosters Herzebrock

Der Vortrag und der Besuch der Ausstellung in der Heimatstube sollen die historischen und mentalitätsgeschichtlichen Bedingungen und Gegebenheiten beleuchten die das Kloster Herzebrock als Frauenkloster und Kanonissenstift ausgemacht haben. Warum wird im Mittelalter ein Kanonissenstift gegründet, welche Beweggründe haben Stifter und Mitglieder des Konventes ein Kloster zu gründen bzw. in eine solche Einrichtung einzutreten? Wie verändert sich ein solches Gemeinwesen durch die Jahrhunderte? Wie kann es zur Aufgabe einer solchen Einrichtung kommen? Wie sehen Frauen durch die Jahrhunderte ihre Einrichtung „Kloster“ oder „Stift“? Diesen Fragen soll am Beispiel des Klosters Herzebrock nachgegangen werden. Exemplarisch werden Frauengestalten aus der Frühzeit des Klosters, die bekannte Anna Röede und die Zeitgenossinnen aus der Säkularisierungs- und Aufhebungzeit werden vorgestellt und ihr Handeln und ihre Motivationen sollen sichtbar gemacht werden.

Kosten: auf Anfrage

Sprachen: deutsch und englisch